GOTTvertrauen konkret erlebt

Ich hatte doch einen Bund mit Gott dem Vater geschlossen

 

Ich persönlich habe in einer Ausnahmesituation die Geborgenheit, die Wirklichkeit und Zuverlässigkeit des Himmlischen Vaters erlebt.

Mit einigen anderen hatte ich  bewusst ein Liebesbündnis mit „Gott dem Vater“ geschlossen. Wir haben unser Kleinsein gegenüber seiner alles überragenden Größe erkannt und mit Ihm, der uns im Sakrament der Taufe als seine Kinder angenommen hat, ein Liebesbündnis geschlossen.

Kurz danach sollte an meinem Auge eine Operation gegen den grauen Star durchgeführt werden. Um diese Operation vorzubereiten, musste ich Blutwerte bestimmen und ein EKG machen lassen. Ich hatte keine körperlichen Beschwerden und daher keinerlei Bedenken. Bei der Auswertung der EKG- Daten sah mich der Arzt erstaunt an und sagte: „Gehen Sie zuerst in eine Klinik und lassen Sie ihr Herz überprüfen, es ist dringend.“ 

Ich fuhr zunächst nach Hause, um einige Sachen in die Klinik mitzunehmen. Man kann ja nie wissen.

Aufgrund der Diagnose  wurde bei mir  umgehend eine Kathederuntersuchung durchgeführt  - es war Donnerstagmittag. Nach dieser Untersuchung erhielt ich die Nachricht, dass man bereits mit der Uni – Klinik Kontakt aufgenommen habe: Es wären 4 bis 6 Beipässe erforderlich. Die genaue Anzahl entscheiden die OP – Ärzte.

Ich selbst war völlig ruhig. Die Aufregung der anderen hat mich nicht berührt, ich hatte ja einen Liebesbund mit dem Himmlischen Vater geschlossen; er würde  alles gut und richtig machen.

So kam ich am anderen Tag in die Uni – Klinik und wurde dort nach einigen Überlegungen um eine Verschiebung auf den kommenden Montag noch am Freitag operiert. Gegen 24 Uhr kam ich mit 4 Beipässen auf die Intensivstation.

Der Himmlische Vater hatte seine Hand über mich und die Ärzte gehalten und alles zum Besten geführt. Die volle Genesung verlief wie bei einem Gewitter. Es ziehen dunkle Wolken auf, es regnet, damit die Erde getränkt wird und danach scheint die Sonne wieder.                 

Ich danke Gott unseren Vater für seine unendliche Liebe, für jeden Tag, für jede Stunde, für alles, was er uns schenkt.

Rudolf  Bogedain