Mit GOTT rechnen.

GOTT ist nicht irgendwo weit weg im Himmel, sondern er ist bei mir. Er geht den Weg meines Lebens mit mir. Und er handelt in meinem Leben, in meinem Alltag. Ich darf mit ihm rechnen. Und ich darf mich auf ihn verlassen.

 

 

„Als die Magier wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten; dort bleib, bis ich dir etwas anderes sage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef auf und floh in der Nacht mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.“ (Mt 2,13-15)

 

 „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der erhält; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder der ihm eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird eurer Vater im Himmel denen, die ihn bitten, Gutes geben.“ (Mt 7,7-11)

 

„Gegen alle Hoffnung hat er [Abraham] voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, im Vertrauen auf das Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Ohne im Glauben schwach zu werden, war er, der fast Hundertjährige, sich bewusst, dass sein Leib und auch Saras Mutterschoß erstorben waren. Er zweifelte nicht im Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde stark im Glauben und lobte Gott, fest überzeugt, dass Gott die Macht hat, zu tun, was er verheißen hat.“ (Röm 4, 18-21)

 

„Als Marta hörte, dass Jesus kam, ging sie ihm entgegen; Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärst, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, was du von Gott erbittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.“ (Joh 11,20-23)

 

„Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als alle Spatzen zusammen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.“ (Mt 10,29-33)

 

„Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben. Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten. Elija war ein Mensch wie wir; er betete inständig, es solle nicht regnen, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht auf der Erde. Und er betete wieder; da gab der Himmel Regen, und die Erde brachte ihre Früchte hervor.“ (Jak 5,15-18)

 

„Jesus sagte ihnen auch ein Gleichnis, dass sie allzeit beten und darin nicht nachlassen sollten: In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht fürchtete und auf keinen Menschen Rücksicht nahm. In der gleichen Stadt lebte eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: Schaffe mir Recht gegen meinen Feind! Lange Zeit wollte er nichts davon wissen. Dann aber dachte er: Obwohl ich Gott nicht fürchte und auf keinen Menschen Rücksicht nehme, will ich dieser Witwe doch zu ihrem Recht verhelfen, denn sie lässt mich nicht in Ruhe. Schließlich kommt sie noch und schlägt mir ins Gesicht. Und der Herr fügte hinzu: Bedenkt, was der ungerechte Richter sagt. Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, etwa nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern zögern? Ich sage euch: Unverzüglich wird er ihnen ihr Recht verschaffen. Wenn aber der Menschensohn kommt, wird er dann auf der Erde noch Glauben antreffen?“ (Lk 18,1-8)

 

„Dann sagte er [Jesus] zu ihnen: Einer von euch hat einen Freund und geht um Mitternacht zu ihm und sagt: Freund, leih mir drei Brote! Denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten. Wird dann der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder sind mit mir zu Bett gegangen; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben? Ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht.

 

Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wir bittet, der erhält; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet, oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wir der Vater im Himmel denen, die ihn bitten, den heiligen Geist geben.“ (Lk 11,5-13)