GOTTvertrauen-Übung im Kletterpark

 

Letzten Herbst habe ich mit meinem Sohn (sieben) einen Kletterpark mitten im Wald besucht. Dieser bestand aus Brücken, Seilen, Netze oder sonstigen Möglichkeiten, sich in gewisser Höhe von Baum zu Baum zu hangeln. Natürlich war man abgesichert durch ein Gürtelgeschirr, welches an einem Drahtseil oberhalb des Parkours aufgehängt war.


Nach der Einweisung fing alles recht harmlos in Bodennähe an und steigerte sich schnell in beachtliche Höhen unterhalb der Baumkronen mit immer schwierigeren Kletterhilfen.
Mit Entsetzen stellte ich fest, dass die Kletterei und die Höhe meinem Sohn nichts ausmachte - schnell hatte er mich abgehängt - ich jedoch eher ängstlicher wurde und gerne abgebrochen hätte.


Erst als überhaupt kein Hindernis mehr kam und ich mich von Baum zu Baum im Gürtelgeschirr über das Sicherungsseil gleiten lassen musste, wurde es vom Kopf her einfacher. Ich hatte das sichere Gefühl, auf jeden Fall gehalten zu werden. Es konnte nichts passieren, ein Absturz war nicht möglich.  


So ist es auch im oftmals im Alltag. Manche Hindernisse auf dem Weg sind schwierig oder unüberbrückbar. Wie schön, wenn man sich sicher ist, ein "Halteseil",  das "GOTTvertrauen" zu haben. Mit diesem Halteseil gehe ich die schwierigen Wege sicherer und zügiger.
 


 
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